Zhouyi BenyiLinientext
Das Zeichen He (和) lautet Hu-Wo; Mi (靡) lautet Wang-Chi.
Neun an zweiter Stelle besitzt die gediegene Festigkeit der inneren Wahrheit, und Neun an fünfter Stelle antwortet ihr ebenfalls mit der gediegenen Festigkeit der inneren Wahrheit; daher zeigt sich das Bild des rufenden Kranichs, dem sein Junges antwortet, und des guten Bechers, den ich mit dir teile.
Dass der Kranich im Schatten weilt, deutet darauf hin, dass die Neun auf dem zweiten Platz steht; der gute Becher bezeichnet das Erlangen der Mitte.
Mi entspricht Mi (縻, teilen/verbinden): Dies besagt, dass erhabene Tugend von allen Menschen geschätzt wird; obgleich der gute Becher mein alleiniges Gut ist, hängt auch jener voller Zuneigung daran. »Gegner« (Di) meint Neun oben, das Äußerste des Vertrauens.
Sechs an dritter Stelle ist Yin, weich, weder mittig noch richtig, weilt am Äußersten der Heiterkeit und bildet ihre Entsprechung; daher vermag sie nicht selbstständig zu walten, und ihr Bild ist von dieser Art. Ji (幾) lautet Ji; Wang (望) lautet Wu-Fang.
Sechs an vierter Stelle weilt im Yin, hat die Richtige Position erlangt und steht dem Fürsten nahe; dies ist das Bild des Mondes, der beinahe voll ist.
Das Gespann der Pferde bezeichnet die Erste, die mit ihr ein Paar bildet; die Vierte bricht jedoch damit und wendet sich nach oben vertrauensvoll der Fünften zu; daher entsteht das Bild des schwindenden Pferdegespanns. Handelt der Befragende so, bleibt er ohne Makel.
Shang-Sheng (steigender Ton).