Der Weg des lichtstarken Edlen schreitet voran und wird mächtiger; der Weg des Gemeinen ist bereits an seine Grenze gelangt und schwindet von selbst dahin. Wie könnte er noch von Dauer sein?
Selbst wenn er wehklagt, vermag er nichts auszurichten; darum heißt es: 'Am Ende kann es nicht dauern.'
Frühere Gelehrte meinten, da im Hexagramm von 'wahrhaftigem Rufen' und 'vorsichtigem Rufen' die Rede sei, müsse 'ohne Rufen' bedeuten, dass man keine Befehle mehr erlassen solle; dies ist jedoch ein Irrtum.
Dass in einem Gua dasselbe Wort mal im abfallenden, mal im ebenen Ton gebraucht wird, schadet nicht, doch die Ausleger des Wandlungsbuchs geraten darüber allzu oft in Zweifel.
Manche fragen: 'Der Heilige vernichtet selbst das größte Übel unter dem Himmel nicht gänzlich; wenn man hier jedes Rufen untersagt und unweigerliches Unheil verheißt, ist das rechtens?' Die Antwort lautet: Der Durchbruch ist die Zeit, da der Weg des Gemeinen vergeht.
Den Weg des Gemeinen zu beseitigen bedeutet nicht, ihn mit dem Tode zu strafen; wenn er zur Wandlung gebracht wird, vergeht der Weg des Gemeinen. Dass sein Weg vergeht, eben das ist sein Unheil.