Die rechte Bedeutung lautet: Am äußersten Ende des Großen Übergewichts zu stehen, bedeutet maßloses Überschreiten. Schreitet man so durch Gefahr und Bedrängnis, so schlägt das Wasser schließlich über den Scheitel; dies zeigt, wie tief man in die Not hineingewatet ist.
Geht das Wasser über den Scheitel, so bedeutet dies »Unheil«.
Dass es dennoch »kein Makel« heißt, rührt daher: Wenn man beim Durchwaten der Not ertrinkt und ins Verderben stürzt, so wollte man ursprünglich doch der Zeit helfen und die Not bezwingen; die Absicht war lauter, wenngleich das Werk misslang – daran haftet keine Schuld.
Dies gleicht Männern wie Guan Longfeng und Bi Gan: Sie sorgten sich um die Gefahr und Verwirrung ihrer Zeit, scheuten den Tod nicht, tadelten unerschrocken und traten dem tyrannischen Herrscher entgegen, bis sie den Tod fanden.
Ihre Gesinnung war edel, wenngleich das Werk unvollendet blieb – welchen Makel sollte man ihnen anlasten? Dies versinnbildlicht: »Beim Durchwaten geht das Wasser über den Scheitel; Unheil, kein Makel«.
Darum heißt es im Kleinen Bild: »Kann nicht getadelt werden« – es besagt, dass die rechte Pflicht und Vernunft dadurch keineswegs verletzt werden.