Zhouyi BenyiLinientext
Das Hexagramm nimmt das Vorbild-Geben als Sinn und stützt sich dabei auf die Neun an fünfter Stelle als Herrn; die Linien nehmen das Anschauen als Sinn, und alle blicken zur Neun an fünfter Stelle empor.
Die Sechs am Anfang ist weich und steht ganz unten; sie vermag nicht in die Ferne zu blicken – das Bild kindlicher Betrachtung. Dies ist der Weg des gemeinen Mannes und die Schmach des Edlen.
Für den gemeinen Mann lautet der Urteilsspruch daher: kein Makel; erhält aber der Edle diese Linie, so gereicht es ihm zur Beschämung.