Die Sechs ganz oben weilt mit nachgiebiger Sanftheit am äußersten Gipfel von Die Nachfolge (alt: Suí) und verkörpert das Vollmaß des Folgens.
‚Man bindet ihn fest‘ meint das Äußerste der Nachfolge: Es ist, als nähme man jemanden in feste Bande, sodass er erst dann folgt; ‚man verknüpft ihn gar‘ bedeutet, dass man ihn überdies noch fester anschlingt – so unauflöslich fest ist das Band der Nachfolge geknüpft.
‚Der König vollzieht das Opfer am Westlichen Berge‘ veranschaulicht ein solches Vollmaß des Folgens: Einst wirkte Taiwang auf diese Weise, um das Werk des Königtums am Westlichen Berge zu entfalten.
Als Taiwang vor den Überfällen der Di-Barbaren floh, verließ er Bin und zog nach Qi; Jung und Alt aus Bin stützten und geleiteten einander und folgten ihm nach, als eilten sie zu einem festlichen Markte – so unerschütterlich fest hing das Herz des Volkes an ihm.
Dadurch vermochte er sein königliches Werk am Westlichen Berge zur höchsten Blüte zu bringen; der Westliche Berg ist der Berg Qi, und das Königtum der Zhou nahm dort seinen Anfang.
Dass die oberste Linie am äußersten Ende des Folgens weilt, stellt an sich ein Zuviel dar; doch wenn es darum geht, die rückhaltlose Gefolgschaft des Volkes zu gewinnen und unverbrüchlich dem Guten zu folgen, so ist dies vortrefflich.
Auf anderes angewandt, würde es freilich ins Übermaß verfallen. Das Bild sagt: ‚Man bindet ihn fest‘ – oben ist man am Ende angelangt. Wenn das Folgen so fest ist wie Binden und Anschlingen, so hat der Weg des Folgens seine äußerste Grenze erreicht.