Die Sechs auf dem sechsten Platz ist schattig und weich; sie besitzt nicht die Tugend der Mitte und des Rechten. Dass das Schattige ganz oben steht, ist ungemäß; und dies geschieht auf dem Gipfel der Begeisterung.
Müsste selbst ein Edler in solcher Zeit voll Furcht und Wachsamkeit sein, wie viel mehr erst ein Wesen von schattiger Schwäche! Es verliert sich hemmungslos in Lüsten und taumelt verblendet dahin, ohne Einkehr zu halten.
Da es am Ende der Begeisterung steht, ist die geistige Umnachtung bereits vollendet. Vermag es sich jedoch zu wandeln, so bleibt es ohne Makel.
Am Ende der Begeisterung liegt stets der Keim des Umschlags: Wenn der Mensch seine Verfehlungen selbst zu wandeln vermag, bleibt er ohne Tadel. Darum gilt: Obgleich die verblendete Begeisterung schon vollendet ist – wenn man sich ändert, wendet sich alles zum Guten.
Indem der Heilige diesen Sinn hervorhebt, ermuntert er zur Besserung; darum verschweigt er das Unheil der Verblendung und preist einzig die Makellosigkeit der Wandlung. Das Kleine Bild sagt: Verblendete Begeisterung ganz oben – wie könnte das von Dauer sein?
Wer in Umnachtung schwelgt, bis das Äußerste erreicht ist, den ereilt das Verderben auf dem Fuße; wie könnte ein solcher Zustand währen? Man muss schleunigst umkehren.