Vom »Bildspruch: Laut werdende Bescheidenheit« bis »um die eigene Stadt zu züchtigen«: Die Richtigstellung des Sinns (Zhengyi) besagt: »Das Wollen ist noch nicht erlangt« legt den Sinn von »laut werdender Bescheidenheit« dar.
Dass sie bloß eine Bescheidenheit im Rufe führt und nicht im Tatendrang wirkliche Verdienste begründet, rührt daher, dass sie draußen weilt und ihr Wille, im Inneren Großes zu schaffen, noch unerreicht bleibt.
»Man kann Heere ins Feld führen, um die Stadt zu züchtigen« erläutert den Sinn des Feldzugs gegen die eigene Stadt.
Im Kanontext heißt es »förderlich«, das Kleine Bild wandelt dies in »kann« ab, um auszudrücken: Obgleich das Wollen im Inneren unerreicht bleibt, darf man wohl nach außen hin die Heere in Bewegung setzen, um die eigenen Städte zu befrieden.
– Zum Kommentar: »Was die Bewegung anregt, entspringt dem Vorteil«: Die Richtigstellung des Sinns (Zhengyi) besagt: Erblickt der Mensch keinen Vorteil, so regt sich sein Herz nicht.
Dass Bewegung entsteht, rührt vom Erblicken des Vorteils her; daher heißt es: »entspringt dem Vorteil«.
Bei »Auf Speise und Trank folgt gewiss Streit, auf Streit folgt gewiss die Erhebung der Menge« soll dargetan werden, dass aus Vorteilsstreben Bewegung erwächst, Bewegung Streit erzeugt und Streit zu den Waffen greifen lässt.
Darum steht im Xugua: »Das Warten steht für Trank und Speise; wo Trank und Speise sind, entsteht gewiss Streit« – weshalb auf das Warten der Streit folgt. Aus Zank und Hader erwachsen unweigerlich Heere; darum folgt auf das Hexagramm des Streits das Heer.