Die Richtigstellung lautet: Anhand dieses Hexagrammbildes wird erhellt, wie die Unschuld erwirkt wird.
Weil das Starke des Zeichens Zhèn von außen kommt und im Inneren zum Herrn wird, und weil Zhèn sich regt, während Qián stark ist, vermag es zu bewirken, dass alle Dinge »ohne Wahn« (in Unschuld) verweilen.
Die Richtigstellung lautet: Der Sinn der Linien erhellt, wie die Unschuld herbeigeführt wird. Die Neun an fünfter Stelle nimmt als feste Linie die Mitte ein, und die Sechs an zweiter Stelle entspricht ihr; das ist »fest in der Mitte und erwidert«.
Wer fest in der Mitte steht, vermag Schein und Wirklichkeit klar zu scheiden; wer Erwiderung findet, dem folgen die Wesen willig, ohne Falschheit zu wagen. »Erhabenes Gelingen durch Beharrlichkeit ist die Fügung des Himmels.«
Die Richtigstellung lautet: Dies erhellt den Sinn von »uranfänglichem Gelingen und fördernder Beharrlichkeit«. Erhaben, fest und aufrecht, ohne dass eigensüchtige Begierden walten: Wie könnte da Wahn bestehen? Dies ist die Lehre und Weisung des Himmels.
Der Weg des Himmels ist reines Yang, fest und kraftvoll; er gleicht der Tugend des Schöpferischen, darum ist es die »Fügung des Himmels«. Wenn es aber die Fügung des Himmels ist, wie dürfte man sich dagegen vergehen?
Zum Kommentar »Das Starke kommt von außen« bis »nicht fördernd ist es, wohin man geht«: Die Richtigstellung lautet: Wenn es heißt: »Damit der Weg des Wahns erlischt und der Weg der Unschuld sich vollendet«, so meint Wahn das Trügerische, Heuchlerische, das der rechten Ordnung widerstreitet.
Fehlt ein fester Herr in der Mitte, während Weichheit und Verderbnis walten, so verfallen alle Wesen dem Trug; das hieße, dass der Weg des Wahns emporsteigt.
Begegnet man nun aber einem festen Herrn in der Mitte, der streng, lauter und aufrecht waltet, so fürchten die Unteren seine Würde und wagen keinen Trug mehr; so erlischt der Weg des Wahns, und der Weg der Unschuld vollendet sich.
Von »Wer nicht recht ist, hat Unheil« bis zu »vermag man da noch zu wandeln?«
Die Richtigstellung lautet: »Wer nicht recht ist, hat Unheil; nicht fördernd ist es, wohin man geht. Wenn man in Unschuld noch irgendwohin drängt, wohin soll das führen?« legt den Sinn jenes Urteilsspruches aus.
Beim Satz »Wuwang zhi wang he zhi yi« ist das erste »zhi« ein grammatisches Bindewort, das zweite »zhi« bedeutet hingehen oder sich wenden. Wenn die eigene Person unrecht ist, wohin wollte man sich in einer Zeit der Unschuld wenden?
Darum heißt es: »Wohin soll das führen?« »Gewährt das Himmelsmandat keinen Beistand, vermag man da noch zu wandeln?« besagt: Ist die eigene Person nicht recht und trachtet dennoch nach Vorankommen, so verletzt sie das Himmelsmandat, und der Himmel spendet keinen Beistand.
Sollte man am Ende wahrhaft so handeln wollen? Dies meint: Wollte man am Ende wahrhaft ein Tun wagen, dem der Himmel seinen Beistand versagt?
Zum Kommentar »Wer nicht recht ist, hat Unheil« bis »am Ende ohne Beistand«: Die Richtigstellung lautet: »Am Ende« meint den letzten Ausgang: Es besagt, dass jenem Tun am Ende der Beistand des Himmels versagt bleibt.