Der gerechte Sinn lautet: Dies erklärt den Namen und die Tugend des Gua: Das Gelingen von Jiji verlangt, dass auch das Kleinste vollauf durchdringt; hebt man das Kleine hervor, so versteht sich das Große von selbst – darin gründet das Wesen von Jiji.
Um den Satz vollständig zu fassen, müsste noch ein weiteres Schriftzeichen ‚klein‘ hinzutreten; da aber der Text des Kanons zitiert wird, genügt der knappe Hinweis, weshalb man sich kurz fasst.
Der gerechte Sinn lautet: Dies erklärt anhand des Umstands, dass die Linien zwei, drei, vier und fünf ausnahmslos das Rechte einnehmen, den Sinn von „Fördernd ist Beharrlichkeit“.
Sind Fest und Nachgiebig allseits im Rechten, so kann das Schlechte sich nicht regen; daher bringt allein das Rechte heilsame Beharrlichkeit.
Der gerechte Sinn lautet: Was „Zu Beginn Heil: Das Nachgiebige erlangt die Mitte“ betrifft: Dies erklärt das anfängliche Heil daraus, dass die Sechs an zweiter Stelle (liu-er) sanft die Mitte behauptet.
Da selbst das schwache Kleine die Mitte wahrt, finden alle Grundsätze der festen Größe ihre glückliche Vollendung. Wenn kein Wesen unvollendet bleibt, so ist dies die Quelle des Heils; daher heißt es: „Zu Beginn Heil“.
Was „Hält man am Ende inne, so folgt Verwirrung; sein Weg ist am Ende“ betrifft: Dies legt die Mahnung aus. Vermag man ohne Unterlass an Tugend und Werk fortzuschreiten, so kennt die Vollendung kein bitteres Ende.
Wenn die Vollendung am Ende in Verwirrung umschlägt, so rührt diese Verwirrung allein vom Stillstand her. Hält man am Ende an und stürzt in Wirren, so ist der Weg der Vollendung erschöpft; daher heißt es: „Hält man am Ende inne, so folgt Verwirrung; sein Weg ist am Ende“.